Wir helfen beim Helfen

Als Verein unterstützen wir die Station bei der Einrichtung für eine Wohlfühlatmosphäre und Begleiten die Patienten und Ihre Angehörigen auf Ihrem Weg mit Therapieangeboten. 

Helfen Sie uns, zu helfen

Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, freuen wir uns von Herzen über eine Spende oder eine Mitgliedschaft im Förderverein.

Wir helfen beim Helfen

Der Verein

Unser Zentrum für Palliativmedizin im Klinikum Fulda behandelt Patient-/innen mit hoher Symptombelastung und einer begrenzten Lebenserwartung. Während des Krankenhausaufenthalts unterstützen wir multiprofessionell auch ihre Angehörigen und nahestehenden Menschen.

Menschen, die zu uns auf die Station kommen, erleben schwierige Zeiten. Sie leiden unter Schmerzen und anderen körperlichen Beschwerden. Aber auch seelische Not, soziale Unsicherheiten und spirituelle Fragen begleiten die Patienten. Umso wichtiger ist es darum, dass die Station ein Ort ist, der für Geborgenheit, Aufmunterung und Frieden steht. Dafür setzt sich der Förderverein „helfen helfen e. V.“ ein.

Wir unterstützen bei der Beschaffung von Einrichtung und Dekoration, die eine Wohlfühlatmosphäre schaffen. Wir organisieren unterstützende Therapieangebote, um die Patienten und Angehörigen bestmöglich zu begleiten. Und wir geben alles, um auch außergewöhnliche Wünsche, wie eine Hochzeit auf der Station, möglich zu machen. Denn dieses Engagement braucht es und das zeichnet uns aus!

Zentrum für Palliativmedizin Klinikum Fulda

Imagefilm

Produktion LÖFFLER Content & socials – www.stlart.de

Wir begleiten Sie und Ihre Angehörigen

Unser Angebot

Für die Zeit danach bieten wir, helfen helfen e.V., Förderverein der Palliativstation Fulda, ein kostenloses Angebot für Sie:

Ambulante psychoonkologische und palliativpsychologische Begleitung für Palliativpatient/-innen und ihre Angehörigen.

Psychologische Trauerbegleitung: 

Im geschützten Rahmen können Sie über den Tod und Verlust Ihres geliebten Menschen sprechen, dem Verlust und den Gefühlen Raum zu geben, die eigene Trauer besser zu verstehen und sie zu verarbeiten.

Termine nach Vereinbarung.

Adela Pillo M.Sc.

Psychologin, Palliativpsychologin, Psychoonkologin

Kontakt: 0661 84 33 88 | begleitung@helfen-helfen-fulda.de

Wir stellen uns vor

unser Team

Aktuelles

Texte und Gedichte

Ein Ort des Trostes und der Geborgenheit: 

Ein persönlicher Bericht über die Palliativstation im Klinikum Fulda

 Die Palliativstation des Klinikums Fulda bietet mehr als medizinische Versorgung – sie schafft einen Raum, in dem Würde, Frieden und Geborgenheit im Vordergrund stehen. Als Angehöriger eines schwer erkrankten Patienten habe ich diese Station kennengelernt und möchte meine Erfahrungen teilen.

 **Wohnzimmeratmosphäre und Lichtdekorationen**

Schon beim Betreten der Station empfing mich eine ruhige und warme Atmosphäre. Filigrane Lichtdekorationen schufen eine wohnliche Umgebung, die den sterilen Krankenhauscharakter vergessen ließ. Dieses Ambiente half, Momente des Friedens in einer belastenden Zeit zu finden.

**Ein Team mit Herz**

 Das Team zeigte große Hingabe und Einfühlungsvermögen. Dank der abgestimmten Medikation konnte mein Angehöriger endlich schmerzfrei schlafen. Die Pflegekräfte und Ärzte berührten nicht nur den Körper, sondern auch die Seele.

**Ruhe und Frieden**

Die Station bot uns Raum für Ruhe und Frieden. Hier fand mein Angehöriger Erlösung von seinem Leiden, und ich konnte Trost finden. Diese Momente gaben uns Kraft, die schwierige Situation zu akzeptieren.

**Dankbarkeit und Zufriedenheit**

Ich bin äußerst zufrieden mit der Betreuung auf der Station. Die Kombination aus professioneller Versorgung, emotionaler Unterstützung und einer liebevollen Umgebung war für uns eine große Hilfe. Das Team hat uns in dieser schweren Zeit begleitet, wofür ich sehr dankbar bin.

**Ein Hoffnungsschimmer**

Die Palliativstation bietet zehn Einzelzimmer, in denen auch Angehörige übernachten können. Viele Patienten können nach einer erfolgreichen Symptomlinderung wieder nach Hause. Falls nicht, sorgt das Team für eine Weiterbetreuung oder begleitet bis zum friedvollen Abschied.

Diese Station bleibt für mich ein Ort, an dem Menschlichkeit und Professionalität eine harmonische Einheit bilden.

Dr. W. Richter

Manchmal….

Jetzt gehen wir den Weg nicht mehr gemeinsam – unseren Weg – den gibt es nicht mehr… Ich werde jetzt alleine weiter gehen, ohne Dich. In meinem Herzen bist Du immer da, auch wenn Du an einem anderen Ort bist.
Manchmal fühlt sich das komisch an, irgendwie halb, unvollständig, auseinandergerissen…
Manchmal denke ich, dass ich nie wieder lachen kann? Und dann fällt mir ein, über was wir beide gelacht haben, und ich muss lächeln…
Manchmal denke ich, ob ich je wieder etwas genießen kann? Und dann fällt mir ein, was Du so genießen konntest. Ein leckeres Essen, einen Sonnenuntergang, einen Spaziergang….
Manchmal denke ich, Du siehst den Sonnenuntergang auch, und ich genieße es zu sehen. Mir schmeckt das Essen so wie Dir, und ich gehe immer noch gern spazieren….
Manchmal denke ich, wie schön es war, im Urlaub, im Konzert, im Kino, im Garten…. und dann denke ich, wie schlimm es war, als Du immer kränker wurdest, immer weniger wurdest, immer schwächer. Als all das immer weniger möglich war, wie du gelitten hast… Und dann denke ich, es ist immer noch schlimm, anders schlimm…
Manchmal denke ich, wie gut ist es, nicht mehr sehen zu müssen, wie es Dir schlecht geht und ich nicht helfen konnte, deine Schmerzen… Und dann denke ich, ich muss mich jetzt davon erholen, denn es war schlimm und es ist noch immer schlimm, soviel Schmerz….
Manchmal denke ich, wie gut ist es, sich erinnern zu können… Und dann denke ich, ich kann nur noch traurig sein.
Manchmal denke ich, wie oft habe ich gedacht: „Wenn ich nur mal machen könnte, wie ich es will“, und dann denke ich: „Ach nein, lieber würde ich jetzt tun was Dir gefällt“, mit Dir zusammen…
Manchmal denke ich, so haben wir uns das nicht vorgestellt…Und dann denke ich, ja, vieles ist ganz anders gekommen, und jetzt ist alles anders.
Und dann denke ich, das ist also mein Leben, und es gibt nur dieses Leben. Und Du warst ein Teil dieses Lebens, und ich werde es leben, mal traurig, mal heiter, mal froh, mal nachdenklich… Aber ich werde es leben! Das ist jetzt ein Teil meiner Geschichte, mein Leben, meine Biographie. Und Du wirst immer ein Teil davon sein!

Christine Welle
Krankenschwester
Palliativstation

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Spenden

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Spenden Sie bitte an:

helfen helfen e. V.
IBAN DE38 5305 0180 0000 0564 63
BIC HELADEF1FDS
Sparkasse Fulda

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Ihre Mitgliedschaft im Förderverein:

Bei Fragen oder Anregungen freuen wir uns auf Ihre Nachricht an info@helfen-helfen-fulda.de.

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Ein Verein für die Palliativmedizin im Klinikum Fulda

Rinnwiesenweg 13